
Die trauernden Brüder
In der Kurzgeschichte „Die trauernden Brüder“ fordert ein alter Mann, der seinen Tod spürt, seine Söhne heraus, ihren Kummer zu beweisen, indem sie Trauerflor an ihren Hüten tragen, und verspricht sein Vermögen demjenigen, der am längsten durchhält. Nach Jahren der Sturheit einigen sie sich darauf, das Erbe zu teilen, nur um festzustellen, dass ein Testamentsvollstrecker die Kontrolle über das Vermögen übernommen hat und sie mit nichts zurücklässt. Diese Geschichte, reich an Folklore und moralischen Lehren, verdeutlicht die Konsequenzen von Heuchelei und Starrsinn und macht sie zu einer der besten moralischen Geschichten in Kurzgeschichtensammlungen.


